Antiquarisches zu 'Struve'

Dr. Friedrich Adolph August Struve

Dr. Friedrich Adolph August Struve Dr. Friedrich Adolph August Struve

Dr.Struve war der Erfinder des weltweit ersten künstlich erzeugten Mineralwassers. Er arbeitete in Dresden in der Salomonis-Apotheke am Neumarkt. Für seine Arbeit auf dem Gebiet der Mineralwasser-Trinkanstalten erhielt er vom sächsischen König den Verdienstorden.

 

Wikipedia: F.A.A.Struve

 

Dresden: Salomonis-Apotheke

Lexikon: Mineralwässer

Mineralwasser-Anstalten

... 1818 konnte die erste Mineralwasseranstalt in Dresden, gleich darauf eine solche in Leipzig eröffnet werden, 1823 eine dritte in Berlin gemeinschaftlich mit Dr. Soltmann. 1825 folgte eine vierte in England, das Royal German Spaa in Brighton unter Leitung von Dr. Swaine und später wurden ähnliche Anstalten in Königsberg, Warschau, Moskau, St. Petersburg, Kiew und anderen Städten errichtet, die alle durch Schüler von Struve geleitet wurden ...

Quelle: de.wikisource.org/wiki/ADB:Struve,_Adolf_August

Weitere "Dinge" aus alter Zeit

1.Bild: Drei alte Blechschilder "Dr.Struve Selterswasser" und "Dr.Struve Tafelwasser mit Citrone" und "Dr.Struve Brauselimonade"

2.Bild: grüne Wasserflasche mit Aufschrift: Dr.Struve und Soltmann Berlin 1/3

3.Bild: durchsichtige Wasserflasche mit Aufschrift: Miner:Wass: von Dr.Struve Dresden Leipzig

4.Bild: Rechnung vom 10.März 1904 von Dr.Struve, Königl. Sächsische concessionirte Mineralwasseranstalt aus Leipzig

Wenn ich die Rechnung richtig interpretiert habe, kosteten 100 1/2 ltr. Flaschen Mineralwasser im Jahre 1904 ganze 25 Mark. Eine Flasche somit 25 Pfennig. Umgerechnet auf heute würde es bedeuten, das 0,5 ltr. Mineralwasser 1,50 Euro kosten müssten.
Zusätzlicher Text auf der Rechnung:

Oben: Gut erhaltene Kisten werden zu dem berechnetem Preise, reine, leere Flaschen mit meiner Firma die 1/1 á 15, 1/2 und 1/4 á 10, 1/1 mit Patentverschluss á 20, 1/2 á 15 und gut erhaltene Patentverschlüsse zerbrochener Flaschen á 5 Pfg. franco Fabrikhof zurückgenommen.

Unten: Mineralwässer mit Korkverschluß müssen liegend, mit Patentverschluß müssen stehend, im Kühlen aufbewahrt werden.

5.Bild: Ausschnitt aus einer Zeitung von 1853 über Mineralwasser:

Nun hat man zwar diesem Bedürfnisse durch Versendung der Mineralwässer zu entsprechend versucht; allein selbst abgesehen davon, daß sich solche Versendungen des Kostenpunktes wegen nur auf die für den innern Gebrauch bestimmten Wässer beschränken mußten, und daß man vorzugsweise nur kalte Quellen auf diesem Wege gemeinnütziger zu machen unternahm, so zeigte die Erfahrung auch bald, daß viele der versendeten Wässer bedeutend an ihrer ursprünglichen Heilkraft verloren hatten, ja theilweise sogar wesentlich verschieden von den unmittelbar an der Quelle selbst genossenen wirkten. Den Grund dieser Erscheinung nur dem Mangel des allerdings oft sehr wohlthuenden Einflusses der Badereise und des Badelebens zuzuschreiben, lag zwar am nächsten, doch widerlegte sich diese Meinung durch die Wahrnehmung, daß jene Verminderung ihrer eigenthümlichen Wirkungen bei einzelnen Wässern, und zwar namentlich bei den gasreichen, eisenhaltigen, weit auffallender hervortrat, als bei anderen rein salinischen. Man sah sich daher zu der Annahme gedrängt, daß die versendeten Wässer selbst wesentlich andere geworden sein müßten, als sie an der Quelle waren, eine Vermuthung, welche später die mehr und mehr vervollkommnete chemische Untersuchung der Mineralwässer zu unumstößlicher Gewißheit erhoben hat. Durch untrügliche chemische Beweismittel ist es nämlich gegenwärtig dargethan, daß selbst die sorgfältigste Füllung die meisten Mineralwässer nicht vor dem bald eintretenden theilweisen Zerfall ihrer Mischung zu bewahren vermöge. Namentlich wird, neben dem Verluste an gasförmigen Bestandtheilen, das für die Heilwirkungen so wichtige Eisen durch den kleinsten, bei der Füllung an den Quellen nie ganz zu vermeidenden Beischluß von atmosphärischer Luft gar bald in eine höhere, unlösliche Oxydationsstufe übergeführt, d.h. aus dem Oxydul in das Qxyd verwandelt und somit aus dem Wasser als braune Flocken oder als brauner Beleg an den Flaschenwänden ausgeschieden. Der Beweis dafür ist leicht geführt; man nehme nur eine Flasche Franzensbrunnen, Marienbader Wasser, Kissinger Rakotzi u.s.w. selbst der frischesten Füllung, so wird der Geschmack, namentlich aber der Zusatz einiger Tropfen Theeaufguß oder Galläpfeltinctur (welche an den Quellen eine blauschwarze, in dem verwendeten Wasser höchstens eine lichtviolette, meist aber gar keine Färbung hervorrufen) alsobald zeigen, daß ein mehr oder minder großer, immer aber bedeutender, nicht selten sogar vollständiger Verlust an Eisen in der Flüssigkeit eingetreten ist.

Hinweis: Der Text ist von 1853, der erste Duden kam erst 1880 heraus.

1.Bild: rotes Etikett von Dr.Struve - Tafelwasser mit Fruchtgeschmack

2.Bild: längliches Etikett von Dr.Struve - Club Soda

3.Bild: Werbemarken: Über 100 Jahre Dr.Struve-Wässer - Dresden und Leipzig - Dr.med.F.A.Struve begründete 1821 die wissenschaftliche Mineralwasserbereitung

Sie lag 136 Jahre auf dem Dachboden - bild.de vom 07.08.'11

Rentner-Paar findet Frankfurts älteste Sprudel-Flasche

Nordend – Sie ist klein. Dick. Grün. Und ein irrer Sensations-Fund! ES IST EINE DER ERSTEN

SELTERS-FLASCHEN FRANKFURTS! Gisela Krämer (71): „Auf der Flasche stehen die Namen

,Dr. Struve‘ und ,Dr. Theodor von Fritzsche‘ ... Hier ruhte das 136 Jahre alte Schätzchen im

Dornröschen-Schlaf. Bis sie Erwin Krämer jetzt bei der Sanierung in die Hände fiel ...

Link: bild.de/regional/frankfurt/dachboden/sie-lag-136-jahre-auf-dem-dachboden-19268006.bild.html

Georg Adam Struve

Am 6.Juli '09 habe ich ein kleines "Heftchen" erworben. Es sind sechs Seiten aus einem über 900-seitigem lateinischen Buch aus dem Jahr 1691 - Gemäß Wikipedia war Georg Adam Struve ein bedeutender deutscher Jurist.

 

Auszug aus Wikipedia:
Struve wird zu den wichtigsten Juristen des Usus modernus gezählt. Sein wichtigstes Werk, die "Iurisprudentia Romano-Germanica forensis", wurde zwischen 1670 und 1771 ganze 31 mal aufgelegt - zum Teil mit Kommentierungen durch weitere namhafte Juristen. Für einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren war das Werk sowohl für Studenten und Rechtslehrer als auch für Richter und Advokaten ein Standardwerk.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Georg_Adam_Struve

Exlibris (von lateinisch ex=aus und libris=Büchern) dienen zur Kennzeichnung von Büchern.

Solche Bucheignerzeichen sind Ausdruck des Besitzanspruches und des Besitzerstolzes von

Bücherfreunden. Dieses Exlibris ist von Dr. Otto von Struve.

Briefköpfe auf alten Rechnungen

Rechnung vom 10.März 1904 - von Dr. Struve - Königl. Sächsische concessionirte Mineralwasseranstalt Rechnung vom 10.März 1904 - von Dr. Struve - Königl. Sächsische concessionirte Mineralwasseranstalt
Rechnung vom 3.Nov. 1925 - von A. Struve & Co. - Farben-Fabrik Rechnung vom 3.Nov. 1925 - von A. Struve & Co. - Farben-Fabrik
Rechnung vom 5.Nov. 1930 - von Gustav Struve - Excelsior-Lackwerke Rechnung vom 5.Nov. 1930 - von Gustav Struve - Excelsior-Lackwerke
Rechnung vom 29.Juni 1929 - von Friedrich Struve - Wollwaren-Fabrik Rechnung vom 29.Juni 1929 - von Friedrich Struve - Wollwaren-Fabrik
Hooper Struve Flasche Hooper Struve Flasche

Was ist Steingut?

 

Steingut ist eine Gattung der porösen Tonkeramik (Tongut) mit häufig bleihaltiger Glasur. Die Farbe variiert zwischen weiß und rotbraun. Steingut besteht aus Ton sowie Quarz und Feldspat. Darüber hinaus kann Steingut noch andere Minerale wie zum Beispiel Calcit enthalten. Die Brenntemperatur ist niedriger als bei Porzellan. Aufgrund der geringen Brenntemperatur wird Steingut im Gegensatz zu Steinzeug beim Brennen nicht wasserdicht und wird daher in der Regel glasiert; erst diese Glasur sorgt für die notwendige Abdichtung.

de.wikipedia.org/wiki/Steingut

 

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